Kann Vergebung bewirken, dass ein Notebook repariert wird?

Natalie machte Frühlingsputz und wirbelte durch ihre Wohnung. Irgendwann nahm sie ihren Ring vom Finger und legte ihn auf die Tastatur ihres Notebooks. Dort würde sie ihn sicher wiederfinden, dachte sie bei sich. Sie machte weiter, doch als sie Staubwischen wollte, klappte sie ihr Notebook zu: Krack, knirsch, knack. Der Ring steckte im Display – der Monitor hatte einen Riss! »Hm, vielleicht ist noch Garantie drauf«, überlegte sich Natalie. Sie rief beim Händler an und erzählte das Malheur. »Nichts zu machen, da sind sie selbst schuld«, war die frustrierende Antwort.

Natalie kannte durch den Besuch eines unserer Praxis-Seminare unsere Herangehensweise, das Thema immer aufs Papier zu bringen. Sie setzte sich also hin und machte nach der Anleitung ein Ho‘oponopono. Sie entschuldigte sich, bat den Computer und den Händler um Verzeihung und vergab sich all ihre Vergesslichkeit, ihren Zorn, den vom Vater geerbten Bestrafungszwang, ihre Unordnung, die Angst vor dem Besuch der Mutter, ihre Minderwertigkeitsgefühle und noch einiges mehr.

Mit Hilfe der vier Schritte im Ho’oponopono ging sie in die Urteilslosigkeit, das heißt sie nahm das, was geschehen war an, und machte weder sich noch irgendjemandem Vorwürfe.

Nach ca. einer halben Stunde klingelte das Telefon, es war der Mitarbeiter ihres Notebook-Herstellers. »Ich habe mit meinem Chef über die Sache gesprochen«, sagte er. »Wir nehmen das mit in die Kulanz. Bringen Sie Ihren Laptop vorbei, und wir tauschen das ganze Gerät aus.« »Danke, danke für das Wunder«, antwortete Natalie.

Natalie hatte einen Bewusstseinsraum jenseits aller Erwartungen betrete und war im Frieden. Dieser innere Frieden schuf eine Situation in der auch andere Dinge in die Heilung treten durften.

Vielleicht mag man jetzt sagen »das sei ein Zufall«, doch Zufall bedeutet, dass einem etwas zufällt und Natalie fiel es eben zu, dass sie ein neues Notebook bekam. Zufall bedeutet niemals akausal, das heißt ohne Ursache, denn alles in diesem Universum hat immer eine Ursache.

Da draußen, außerhalb Ihres Gehirns befinden sich nur Informationen bzw. Energiemuster. Diese Informationen stellen Wellenmuster dar, Quanten, aus welchen unser Gehirn eine Wirklichkeit baut. Die gesamte Welt ist subjektiv. Wie wir diese Welt erleben ist vom unserem Gehirn und unseren Sinnen, d. h., von unserer Konditionierung abhängig – von unseren Erfahrungen unserer Kultur usw. Stell dir einen Hund vor, der sprechen kann und der mit dir beginnt zu streiten, weil du einfach nicht verstehst, dass dein Freund vor drei Stunden hier die Straße runter ging. Er kann ihn noch riechen, aber du kannst ihn nicht sehen. Für Hunde formt sich die Wirklichkeit primär aus der Information Geruch, manche Tiere orientieren sich an magnetischen Linien, und für uns Menschen besteht die Welt aus Bildern, weshalb wir den irrwitzigen Spruch haben, ich glaube nur, was ich sehe.

»Ist die Schönheit eines Baumes im Baum oder in Ihnen?«
Erst unsere Betrachtung lässt Wirklichkeit entstehen.

Jeder formt seine Welt aus seinem Denken heraus, weshalb ich dich frage: Was wäre passiert, wenn Natalie auf den Computer-Händler wütend gewesen wäre. Was hätte passieren können, wenn sie auf sich wütend gewesen wäre und sich unbewusst selbst bestraft hätte?

Vergebung und Realitätsgestaltung

In der Quantenphysik nimmt man an, dass alles als eine Art Wolke aus unendlich vielen Möglichkeiten existiert und erst unser Bewusstsein daraus etwas Erlebbares formt. Es gibt die Welt, uns als Betrachter und unsere subjektive Art zu betrachten. Die Welt und die Gegenstände lösen sich auf subatomarer Ebene in Teilchen, Quanten oder Wahrscheinlichkeitswellen auf. Diese kann man nicht beobachten, ohne ihr Verhalten zu beeinflussen.

»Denke Gutes, dann entsteht daraus Gutes. Denke Schlechtes und daraus entsteht Schlechtes.« Dr. Joseph Murphy

Nach dem Mathematiker John von Neumann ist Bewusstsein notwendig, um die Wellenfunktion von einer Möglichkeit in eine Wirklichkeit zu wandeln. Das Bewusstsein ist der wichtigste Faktor, der die Wirklichkeit auswählt, die wir erleben.

Entsprechend unseren Erwartungen, Konditionierungen und Vorstellungen (unserem Glauben) baut unser Gehirn aus unzähligen Wahrscheinlichkeiten die Bilder und Empfindungen für unsere subjektive Realität. Dadurch, dass wir bewusst unsere Wahrnehmung jenseits aller Urteile, allen Messens und Wissens lenken, können Dinge geschehen, die wir als Wunder oder Zufälle bezeichnen würden. Wir lassen los, und so kann etwas wirken, das größer ist wir. Jenseits unserer begrenzten Vorstellungen werden unsere Erwartungen übertroffen.

Ich vermute, dass dies recht gut durch das englische Sprichwort »Let go and let God« beschrieben wird – loszulassen und das Göttliche wirken zu lassen.

Ich habe schon viele solcher Geschichten gehört – von Druckern, Computern, CD-Playern, Lautsprecheranlagen und Autos, die durch kleine Vergebungsrituale plötzlich wieder funktionierten.

 

 

Vergebung heilt

Vielen Dank für Ihr Interesse.
Wenn Sie privat oder beruflich lernen möchten, wie man vergibt, dann schauen Sie bitte hier.
Herzliche Grüße
Andrea Bruchacova und Ulrich Duprée

Vergebung lernen: Kurse und Weiterbildung
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